PITT - Psychodynamisch imaginative Traumatherapie

Laut WHO (1991) versteht man unter einem Trauma einen Schock im Sinne einer seelischen Erschütterung, ausgelöst durch ein belastendes Ereignis oder eine Situation katastrophalen Ausmaßes (kurz oder langanhaltend). Das Ereignis wird als lebensbedrohlich wahrgenommen, und kann mit den bekannten, individuellen Bewältigungsstrategien nicht überwunden werden. Gefühle der Hilflosigkeit und eine dauerhafte Erschütterung des Welt- und Selbstverständnisses sind die Folge.

 

Laut Statistik erleben 75 % aller Menschen im Laufe ihres Lebens eine traumatische Erfahrung, 50 % reagieren mit einer akuten Belastungsreaktion und 25 % mit einer Traumafolgestörung. 

 

Dr. Luise Reddemann hat mit PITT - Psychodynamisch imaginative Traumatherapie - ein sehr wirksames Konzept für die Behandlung komplexer, posttraumatischer Belastungsstörungen entwickelt. Die Basis bildet ressourcenaktivierende Stabilisierungsarbeit mit dem Ziel, Selbstfürsorge und Selbstregulation des hohen Stresslevels zu erlernen. Mit Hilfe von Psychoedukation, Imaginationsarbeit, Achtsamkeitstraining, Distanzierungstechniken und der Arbeit mit inneren verletzten Anteilen (Ego States) wird neben der Traumabewältigung auch die psychische Stabilität (Resilienz) gefördert.